+49 (0881) 93 83 0

Pressemitteilung: Die Wohnbau Weilheim richtet sich auf zukünftiges Wachstum aus

Fair und gut wohnen

Die Wohnbau Weilheim richtet sich auf zukünftiges Wachstum aus

Im Juli 2020 hat die Gesellschafter-Versammlung der Wohnbau Weilheim beschlossen, ein neues Verwaltungsgebäude zu bauen, weil die Kapazitäten langsam knapp werden und das weitere Wachstum einschränken.

Nun ist es offiziell: Die Wohnbau GmbH Weilheim i. OB baut ein neues Verwaltungsgebäude für Ihre aktuell 28 Mitarbeiter. Mit dem laufenden Neubauprogramm entstehen im Zeitraum zwischen 2013 und 2023 insgesamt 119 neue Wohnungen; der Personalbedarf der Wohnbaugesellschaft wächst stetig.

Am derzeitigen Standort der Gesellschaft in der Weinhartstraße in Weilheim gibt es aus baurechtlichen Gründen keine Möglichkeit, das Gebäude nochmals zu erweitern. Bereits jetzt ist das Verwaltungsgebäude bis auf den letzten Platz besetzt. Es fehlt der Platz für weitere Mitarbeiter.

Im Juli 2020 fiel der Beschluss in der Gesellschafter-Versammlung, die Planungen für das neue Verwaltungsgebäude der Wohnbau Weilheim aufzunehmen. Für ihren neuen Firmensitz hat die Gesellschaft das Gelände zwischen Seitz- und Glanerstraße in Weilheim ins Auge gefasst. Im Moment stehen hier noch 4 Wohnhäuser aus den 1950er Jahren, die nicht mehr sanierungsfähig sind. Hier befindet sich aber auch der „Geburtsort“ der Wohnbau Weilheim, denn die ersten Wohngebäude der Gesellschaft wurden 1950 an der Steinlestraße 5 – 9 errichtet. In diesem Quartier befinden sich mittlerweile ca. 400 Wohnungen der Wohnbau Weilheim– ¼ des gesamten Bestandes!

Für die Grundstücke der Seitzstraße 4, 6, 8 und 11 wurde im Oktober 2020 ein eingeladener, städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, an dem sich drei Architekturbüros beteiligt haben. Ziel dieses Wettbewerbs war es, neben dem neuen Verwaltungsgebäude auch Vorschläge für ein verdichtetes, innerstädtisches Wohnen zu erarbeiten.

Die Ergebnisse bewerteten die Preisrichter am 23. November 2020. Der Architekt Herr Andreas Doktor aus Wolfratshausen wurde mit seinem Entwurf zum eindeutigen Sieger gekürt:

  • Der Entwurf sieht drei winkelförmige Wohngebäude an der Seitzstraße 4, 6 und 8 vor; hier können ca. 60 neue Wohnungen entstehen.
  • Für das Verwaltungsgebäude der Wohnbau Weilheim wird auf dem Grundstück Seitzstraße 11 ein 4-geschossiger Baukörper vorgeschlagen – als Null-Energie-Haus!
  • Im neuen Gebäude wird nicht nur die Verwaltung der Wohnbau Weilheim untergebracht, sondern auch ein zentraler Hausmeisterstützpunkt. Außerdem sind Büroflächen für das weitere Wachstum der Wohnbau vorgesehen – diese werden vorerst fremd vermietet.
  • Für die Verwaltung und die Wohnungen ist eine gemeinsame Tiefgarage mit ca. 90 Stellplätzen geplant.
  • Zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem nördlichen Wohngebäude soll ein großzügiger Quartiersplatz entstehen. Hier plant die Wohnbau Weilheim auch ein Quartierszentrum für die Mieter der umliegenden 400 Wohnungen.

 Für die Umsetzung des Entwurfes müssen die bestehenden Gebäude abgebrochen werden. Die Wohnbau Weilheim wird ihren Mietern aber rechtzeitig Ersatzwohnraum zur Verfügung stellen.

Im Dezember 2020 hat die Wohnbau Weilheim bei der Stadtverwaltung einen Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes auf Grundlage des städtebaulichen Wettbewerbs gestellt. Der Baubeginn für das Verwaltungsgebäude ist für das Jahr 2022 geplant.


Quelle: Weilheimer Tagblatt

Quelle: Kreisbote Weilheim

VIERSTÖCKIGES VERWALTUNGSGEBÄUDE GEPLANT

Wohnbau Weilheim: Neuer Sitz und neue Wohnblocks im Weilheimer Norden

Die „Wohnbau Weilheim“ hat große Pläne im Norden der Kreisstadt: Anstelle vier alter Blocks will sie zwischen Seitz- und Glanerstraße rund 60 neue Wohnungen errichten – und ein vierstöckiges Verwaltungsgebäude als neuen Unternehmenssitz.

Weilheim – Das Quartier nördlich der Kaltenmoserstraße ist quasi der Geburtsort der „Wohnbau Weilheim“: An der Steinlestraße 5-9 wurden 1950 die ersten Wohngebäude der Gesellschaft errichtet. Heute befinden sich in diesem Viertel rund 400 Wohnungen der „Wohnbau“, das ist ein Viertel des gesamten Bestandes. Zu den ältesten Bauten der gemeinnützigen GmbH, deren Gesellschafter sieben Kommunen aus dem Altlandkreis Weilheim und der Landkreis selbst sind, gehören auch vier Wohnblocks an der Seitzstraße: Sie wurden in den 1950er Jahren errichtet und gelten als „nicht mehr sanierungsfähig“. Weshalb sie demnächst durch Neubauten ersetzt werden.

Die Planung für die Neubebauung dieses Areals steht bereits. Sie ist das Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs, an dem sich drei Architekturbüros beteiligt haben. Der Sieger-Entwurf des Wolfratshausener Architekten Andreas Doktor sieht drei winkelförmige Wohngebäude an der Seitzstraße 4, 6 und 8 vor – sowie ein neues Verwaltungsgebäude für die „Wohnbau Weilheim“ auf dem Grundstück Seitzstraße 11 (siehe unten). Für die Bewohner der vier Altbauten, die dafür abgebrochen werden, werde man „rechtzeitig Ersatzwohnraum zur Verfügung stellen“, versichert das Unternehmen. Für das Verwaltungsgebäude soll 2022 Baubeginn sein, die neuen Wohnhäuser folgen erst später.

Der Bauausschuss des Weilheimer Stadtrates hat die Pläne bereits einstimmig befürwortet. „Das passt gut in dieses Geviert, da spricht überhaupt nichts dagegen“, sagte Bürgermeister Markus Loth (BfW) in der Januar-Sitzung. Auch brauche die „Wohnbau“ ein „angemessenes Verwaltungsgebäude“. Der Stadtrat wird voraussichtlich in seiner öffentlichen Sitzung am kommenden Donnerstag, 28. Januar (ab 18.30 Uhr in der Stadthalle), die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Vorhaben beschließen.

„Total klasse“ findet Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt-Sommer, die mit in der Jury des Planungswettbewerbes saß, dass das vierstöckige Verwaltungsgebäude als „Null-Energie-Haus“ geplant ist. Die Dichte der drei neuen, winkelförmigen Wohnblocks sei angesichts der benachbarten Gewerbebauten „sehr gut verträglich“, betonte sie im Bauausschuss. Gut 60 Wohnungen, im Schnitt 65 Quadratmeter groß, werden dort entstehen. In den Gebäuden, die dafür abgerissen werden, sind es 41 Wohneinheiten mit einer Durchschnittsgröße von 39 Quadratmetern.

Für die Verwaltung und die neuen Wohnungen – die voraussichtlich allesamt „sozial gefördert“ sind, geplant ist ein ähnlicher Mix wie im nahe gelegenen „Lindenpark“ – ist eine gemeinsame Tiefgarage mit etwa 90 Stellplätzen vorgesehen. Zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem nördlichen Wohnblock soll ein großzügiger Quartiersplatz entstehen, der laut „Wohnbau“ auch als „Quartierszentrum für die Mieter der umliegenden 400 Wohnungen“ gedacht ist.

Neues Verwaltungsgebäude rüstet die „Wohnbau Weilheim“ für weiteres Wachstum

Mit dem neuen Verwaltungsgebäude an der Seitzstraße richtet sich die „Wohnbau Weilheim“ auf zukünftiges Wachstum aus, wie es in einer Pressemitteilung der Gesellschaft heißt. Mit aktuell 28 Mitarbeitern sei der jetzige Sitz an der Weinhartstraße „bis auf den letzten Platz besetzt“, für weitere Mitarbeiter sei dort kein Platz. Doch mit dem laufenden Neubauprogramm (119 neue Wohnungen im Zeitraum von 2013 bis 2023) wachse der Personalbedarf stetig. Allein durch dieses „natürliche Wachstum“ rechnet Geschäftsführer Markus Kleinen mit „an die 35 Mitarbeiter“ in den nächsten Jahren.

Mit dem neuen Verwaltungsgebäude an der Seitzstraße, für das 2022 Baubeginn sein soll, wäre die „Wohnbau Weilheim“ sogar für ihren Anteil an einer immer wieder diskutierten zweiten Wohnbaugesellschaft für den westlichen Teil des Landkreises gewappnet. Vorerst aber solle eine Etage des vierstöckigen Neubaus – der ein „Null-Energie-Haus“ wird – fremdvermietet werden. In dem neuen Gebäude wird neben der Verwaltung der „Wohnbau Weilheim“ auch ein zentraler Hausmeisterstützpunkt untergebracht.

Der bisherige Verwaltungssitz an der Weinhartstraße kann aus baurechtlichen Gründen nicht mehr erweitert werden. Dieses Grundstück soll zur Gegenfinanzierung des Neubaus verkauft werden.

mr

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Magnus Reitinger im Weilheimer Tagblatt.


WOHNBLÖCKE AUS DEN 1950ER JAHREN

„Wohnbau“: Seitzstraße ist nächstes Projekt

Ihre Neubauten an der Lindenstraße sind gerade bezogen, da hat die „Wohnbau Weilheim“ schon das nächste Projekt im Auge: Das Areal an der Seitzstraße soll überplant werden.

Weilheim – Insgesamt 1644 Mietwohnungen, viele davon so genannte Sozialwohnungen, besitzt die „Wohnbau Weilheim GmbH“ derzeit. 700 davon befinden sich in Weilheim, wie Geschäftsführer Markus Kleinen in der jüngsten Stadtratssitzung berichtete. Die Stadt Weilheim ist mit 14,5 Prozent der Stammanteile auch der größte Gesellschafter der vor genau 70 Jahren gegründeten „Wohnbau“. Die weiteren sind der Landkreis sowie die Kommunen Peißenberg, Penzberg, Murnau, Seeshaupt, Uffing und Bernried. 

An zwei Komplexen wird gerade gebaut: An der Gustavstraße in Penzberg entstehen bis kommenden Herbst 23 geförderte Wohnungen, an der Adalbert-Stifter-Straße in Murnau in drei Bauabschnitten bis 2022 insgesamt 42 geförderte Wohnungen und sieben frei finanzierte Reihenhäuser. Darüber hinaus, so Kleinen, hat die GmbH in einer „Potential-Analyse“ 20 Wohnanlagen ermittelt, bei denen im eigenen Bestand Aufstockungen, Nachverdichtungen oder Ersatzneubauten möglich wären: Bis zu 370 zusätzliche Wohnungen könnten so entstehen – was dem Geschäftsführer zufolge ein „Bauprogramm für 15 Jahre“ wäre.

Vier Wohnblöcke aus den 1950er Jahren

Darunter sind zwei schon einigermaßen konkrete Projekte in Weilheim. Zum einen soll das Areal an der Seitzstraße neu bebaut werden. Dort stehen vier Wohnblöcke, die in den 1950er Jahren zu den ersten Objekten der „Wohnbau“ gehörten und laut Kleinen „nicht mehr sanierungsfähig“ sind. In den kommenden Wochen werde die GmbH die Aufstellung eines Bebauungsplans beantragen, „um das Gelände überplanen zu können“; 2020 soll die konkrete Planung beginnen. Zum anderen will die „Wohnbau“ ihr Verwaltungsgebäude verlegen – innerhalb Weilheims, wie Kleinen im Stadtrat versicherte. Man habe als neuen Sitz ein Grundstück nahe der Römerstraße im Auge, verriet der Geschäftsführer auf Anfrage unserer Zeitung. Der jetzige Standort an der Weinhartstraße im Süd-Viertel solle zur „Gegenfinanzierung vermarktet werden“.

Er sei „froh, dass die ,Wohnbau’ in Weilheim bleibt“, sagte im Stadtrat SPD-Vertreter Ingo Remesch: „Ihr gehört auch nach Weilheim!“ Bürgermeister Markus Loth (BfW) würdigte allgemein das Wirken der „Wohnbau Weilheim GmbH“ mit ihren derzeit 23 Angestellten – diese sei „ein Segen für Weilheim“ und präsentiere sich „als moderner Dienstleister“. Vergeben werden die Wohnungen in der Regel über die Kommunen. Die Durchschnittsmiete betrug laut Kleinen im Jahr 2017 5,24 Euro pro Quadratmeter (2015 waren es 4,82 Euro). Im jüngsten fertiggestellten Projekt, dem „Lindenpark“ in Weilheim, belaufe sich die Kaltmiete auf 9,50 Euro pro Quadratmeter – wobei die Mieter, die durchweg einen Berechtigungsschein brauchen, zwischen zwei und vier Euro Zuschuss bekommen. „Fehlbelegungen“, so sagte der Geschäftsführer auf Nachfrage von CSU-Sprecherin Marion Lunz-Schmieder, „gibt’s in dem Sinne nicht mehr, weil die Berechtigten regelmäßig Einkommensnachweise vorlegen müssen“. 

„Eine Sache der Prioritäten“

Die Blöcke an der Seitzstraße sind Kleinen zufolge „nicht die einzigen sanierungsbedürftigen Wohnungen in Weilheim“. Überhaupt könnte die Liste der Modernisierungen und Neubauten dem Bedarf nach „beliebig fortgesetzt“ werden: „Das ist eine Sache der Prioritäten.“ Bürgermeister Loth betonte, in Weilheim tue sich – etwa auch durch das „St. Ulrichswerk“ der Diözese Augsburg – „bezüglich Sozialwohnungen in den nächsten Jahren sehr viel“. Der Rathauschef nannte Projekte an der Römerstraße, an der Kanalstraße oder auch „südlich des Bahnhofs“.

Gefragt wurde Kleinen im Stadtrat auch, inwieweit und von wem die Parkplätze der „Wohnbau“-Objekte in Weilheim belegt seien. Zum Teil sei nur etwa die Hälfte der Auto-Stellplätze von den Bewohnern vor Ort genutzt, der Rest werde „auf dem freien Markt vermietet“. Im „Lindenpark“, wo es eine Tiefgarage gibt, werde sich dies in den kommenden zwei, drei Monaten klären. Loth mahnte, man müsse dabei die „tatsächliche Auto-Zahl der Mieter“ im Auge haben: Es könne sein, dass sich mancher die Miete für den Stellplatz sparen wolle und sein Auto dann auf der Straße parke. Kleinen betonte aber, dass die Stellplatzmiete mit 25 Euro „bewusst niedrig gehalten“ sei.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Magnus Reitinger im Weilheimer Tagblatt.